Bastian Brexnerb.art · Bildende Kunst
Kunst · Werkfamilie · 2026
Gesetzte Werkfolge

Die Grenze lässt sich nicht ziehen

Berg, Baum, Raum und Wasser erscheinen in je drei Zuständen. Gegenständliche Welt und sichtbare Malerei teilen dieselbe Bildfläche. Ihre Differenz bleibt wahrnehmbar; eine feste Grenze lässt sich nicht ziehen.

Vier Triptychen · zwölf Arbeiten · Preis auf Anfrage · ungerahmt
Manifest → Schwelle → Entzug
I

Berg

Manifest → Schwelle → Entzug

Der Fels trägt Gewicht, Kante und Ferne. Im zweiten Bild wird der Grat zur unsicheren Schwelle zwischen Gebirge und Farbfeld. Im dritten bleiben Berg, Nebel, Papier und Tusche ohne feste Grenzlinie.

II

Baum

Manifest → Schwelle → Entzug

Der Baum beginnt als körperlicher Stamm mit aufbrechender Krone. Danach steht der verwundete Körper in einem Raum, der weder Landschaft noch bloße Malerei ist. Die Kiefer setzt sich im Nebel als Möglichkeit fort.

III

Raum

Manifest → Schwelle → Entzug

Möbel, Licht und Wand halten zunächst einen bewohnbaren Innenraum. Dann greifen Gegenstand und Farbmaterie ineinander. Im letzten Blatt zieht sich der Raum zurück, ohne seine Anwesenheit aufzugeben.

IV

Wasser

Manifest → Schwelle → Entzug

Spiegelung, Tiefe und Ufer erscheinen zunächst als klare Welt. Im zweiten Bild wird der Fluss selbst zum Farbzug. Das letzte Blatt lässt Strömung und Weißraum dieselbe Bewegung tragen.

Das Papier folgt dem Werk.

Das Papier folgt dem Bild. Papier, Format und Rahmung werden erst nach werkbezogenem Andruck verbindlich gesetzt.

Preis auf Anfrage. Mit fortschreitender Edition und sinkender Verfügbarkeit kann der Preis steigen.