Bastian Brexnerb.art · Bildende Kunst
Kunst · Werkfamilie · 2026
Gesetzte Werkfolge

Bis nur noch Form bleibt

Der Mensch verschwindet nicht. Er wechselt den Zustand: von der einzelnen Behauptung über Körper und Bild bis zu einer Form, die keinen Menschen mehr benötigt.

Vier Zustände · zwölf Arbeiten · Preis auf Anfrage · ungerahmt
Jemand → Körper → Bild → Form
I

Kraft

Ich → Du → Niemand

Kraft beginnt als einzelne Behauptung, wird zur Beziehung und endet in einer Leerstelle. Die Landschaft bleibt. Die Figur verliert erst das Gegenüber und schließlich den Ort, an dem sie gehalten wurde.

II

Erinnerung

Verwandlung → Schwinden → Verlöschen

Der Körper erscheint zunächst als Überfülle, verliert dann Volumen und endet als kleine, noch sichtbare Gegenwart in einem Raum, der größer geworden ist als er selbst.

III

Spur

Verschmelzung → Fragment → Öffnung

Der Mensch verschwindet nicht sofort. Er wird zunächst Farbe, dann mehrere Ansichten und schließlich ein Raum, in dem Innen und Außen dieselbe Bildbewegung teilen.

IV

Das Immergleiche

Verflechtung → Wiederholung → Vereinzelung

Am Schluss ist keine menschliche Figur mehr erforderlich. Eine Formfamilie erscheint als Geflecht, als Raster und als voneinander gelöste Körper. Das Gleiche bleibt erkennbar, weil es nie vollständig gleich zurückkehrt.

Das Papier folgt dem Werk.

Papier, Oberfläche, Format und Produktion werden für jedes Werk nach Tonwert, Weißraum, Schwarz und geplanter Raumwirkung gesetzt.

Preis auf Anfrage. Mit fortschreitender Edition und sinkender Verfügbarkeit kann der Preis steigen.