Aset
Aset
Krötenzüchterin · 3. Jahrtausend v. Chr. · und späterAset ist die rätselhafteste Figur des Romans und gleichzeitig die stabilste. Sie wird nicht eingeführt — sie wird bestätigt. Die Unterscheidung ist im Fandom kanonisch: Wer einen Charakter „einführt", behauptet seine Existenz; wer ihn „bestätigt", erkennt sie an. Aset wird in Bd. V, Kap. 9 von Andy und Tadeus erkannt — und ist von diesem Moment an in jedem Band des Romans präsent, manchmal nur als Schatten, manchmal als halbsatz, einmal womöglich als die Frau im Kiosk.
Sie züchtet Kröten. Sieben Arten, sieben Teiche, sieben Steinkanten. Die Zahl Sieben ist bei Aset kein Mystifikum, sondern eine Handwerksregel. Sie sagt selten mehr als drei Sätze pro Kapitel und nie mehr als sieben.
Erster & letzter Auftritt
Lieblingsmoment der Community
Bd. V, Kap. 14, „Beides." — eine Antwort, die zwei Fragen zugleich beantwortet. Im Fandom das doppelte Beides genannt.
Theorien zur Figur
Sieben Auftritte = sieben Lebensspannen. Manche lesen Aset als denselben Menschen, der siebenmal lebt.
Eine Minderheit liest Aset als heimliche Ich-Erzählerin der atemporalen Passagen. Belege: die seltsame Souveränität, mit der sie Fragen beantwortet, die niemand stellt.
Außenseiter-Lesung: Frau Berger und Aset seien dieselbe Person, getrennt durch ca. 3.000 Jahre. Belege schwach, Anhängerschaft groß.
Aus dem Fanlore
- Asets sieben Kröten haben im Roman keine Namen. Im Fandom heißen sie liebevoll: Erste, Zweite, Dritte, Vierte, Fünfte, Sechste, Beides.
- Aset wird im Roman nie gegessen, getrunken oder geschlafen sehen. Sie ist die einzige Hauptfigur, der keine biologische Tätigkeit zugeordnet wird. Das gilt im Fandom als ihr stärkstes Mysterium.
- Auf einer Fanversammlung 2023 wurde der Roman von vorne nach hinten gelesen und gleichzeitig von hinten nach vorne. An Bd. V, Kap. 9 trafen sich die beiden Lese-Strömungen. Aset war auf beiden Seiten da.
Fan-Spitznamen
Die Krötenzüchterin · Die Atemporale · Beides · Sie war schon da